Liebesspiele für Zuhause - für mehr Spaß im Bett

Bei vielen Paaren schleicht sich auch im Sexualleben mit der Zeit die Routine ein. Das wiederum kann Auswirkungen auf die Beziehung haben. Deshalb kann es helfen, ein wenig Pep in die Beziehung zu bringen.

Die Zeiten, in denen sich im Schlafzimmer nur still und heimlich geliebt wurde, sind längst vorbei. Auch hier hat die Emanzipation Einzug gefunden. Erlaubt ist alles, was beiden Partnern gefällt, Tabus gibt es nur solche, die man sich selbst setzt. In Beziehungen jeden Alters ist darum Experimentierfreude angesagt. Denn auch nach zehn Jahren Ehe kann man noch völlig neue Neigungen entdecken, die man ausleben möchte. Damit man findet, was einem wirklich gefällt, sollte man neuen Praktiken gegenüber deshalb ruhig aufgeschlossen sein und verschiedene Techniken und Themen einfach mal ausprobieren.

Manche Menschen entdecken so vielleicht den Reiz von Rollenspielen. Hier kann man in jede Rolle schlüpfen, die man schon immer mit Erotik verbunden hat. Zum Beispiel die der Schülerin in ihrer knappen Uniform, die ihren Lehrer verführt. Oder das Kindermädchen, das dem ungezogenen Jungen zeigen muss, wie man sich Erwachsenen gegenüber verhält. Oft müssen es aber gar nicht so ausgefallene Rollen sein, die das Sexualleben spannend machen. Denn das Unbekannte ist es, das völlig neue Reize schafft und selbst die alltäglichsten Handlungen plötzlich wieder aufregend macht. Warum sich also nicht einfach mal in der Diskothek treffen und so tun, als kenne man sich nicht? Nach einem heißen Flirt verschwindet man dann gemeinsam in "ihre" Wohnung.

Sexuelle Fantasien kann man aber auch noch auf viele andere Arten ausleben. Fesselspiele mit einem Hauch von Dominanz gehören für viele dazu. Handschellen, mit denen man sich ans Bett ketten kann, findet man heutzutage in vielen Schlafzimmern. Denn der Reiz der Auslieferung ist es, der das Spiel so aufregend macht. Wichtig ist, dass diese Handschellen auch ohne Schlüssel gelöst werden können müssen. Das ist nicht nur dann erforderlich, wenn ein Unfall passiert und der Partner schnell befreit werden muss, sondern auch dann, wenn er nicht mehr mitmachen möchte. Denn wichtig ist, dass jede sexuelle Handlung dem Einverständnis des Partners unterliegt. Übrigens kann man statt Handschellen auch Gürtel oder Schals verwenden. Wichtig ist nur, dass sie nicht in die Haut schneiden. Paare, die den besonderen Reiz mögen, können auch mit heißem Wachs oder Peitschen arbeiten. Hier sollte aber nur sanfter Schmerz durch einen kleinen Klaps verursacht werden - Prügel gehören hier nicht hin.

Auch Voyeurismus kann aufregend sein und für völlig neue erotische Erlebnisse sorgen. Ganz den Neigungen des Paares entsprechend kann er sie zum Beispiel heimlich beim Baden beobachten und anschließend verführen. Man kann sich aber auch zu einem kleinen Tête á Tête auf dem Balkon treffen und sich bewusst dem Risiko aussetzen, dass die Nachbarschaft etwas vom Liebesspiel mitbekommt. Gerade diese Gefahr übt auf viele Paare einen besonderen Reiz aus, was das Spiel noch aufregender macht. Um nicht den Ärger der Nachbarn zu erregen, sollte man bei seinen Spielen aber im privaten Bereich bleiben. Der vom Haus gemeinschaftlich genutzte Garten kommt nur dann infrage, wenn er über versteckte Ecken verfügt.